"Die Unschönheit milder, bunter Gitarren im Gegensatz zu der schlichten Schwarzheit des Spielgefühls im Kontext zu dem Paarungsverhalten der afrikanischen Wildameise."
Heute möchte ich mich mit dieser sehr tiefgründigen Sache befassen und um es dem ungeschulten Leser einfacher zu machen erläutere ich die Begriffe erstmal im einzelnen um später auf den eigentlich klar ersichtlichen Zusammenhang zu kommen in dem all diese Begriffe stehen.
Unschönheit:
Ist ein zusammengesetztes Wort bestehend aus "Schönheit", ein subjektiv vom jeweiligen Individuum wahrgenommener und oft emotionsgeleiteter Eindruck, der nicht selten mit Symmetrie und Harmonie in Verbindung gebracht wird, und der Vorsilbe "un-" die sehr verschiedene Bedeutungen haben kann aber in diesem Zusammenhang einfach für die Umkehrung der Schönheit in ihr Gegenteil steht.
"unschön" ist im Allgemeinen ein Wort, dass zwar auf das gleiche zielt wie "hässlich" jedoch das Gemeinte in einer erträglicheren Form wiedergibt.
mild:
"mild" ist ein Adjektiv, welches wie jedes andere Adjektiv eine Sache, einen Zustand oder einen Vorgang(oder ähnliches) beschreibt. Mild ist etwas, dass im Allgemeinen als angenehm empfungen wird, da es weder aufdringlich noch hart ist und gleichzeitig durch seine sanfte Art überzeugt. Jedoch kann etwas das zu mild ist auch schnell als langweilig oder ermüdend empfunden werden, da eben die gewisse Härte, das Neuartige oder vielleicht Unerwartete fehlt.
Hierbei ist "mild" jedoch auch wieder etwas sehr subjektives und kann somit kaum allgemein festgehalten werden.
bunt:
"bunt" bringt der normale Durchschnittsmensch ersteinmal mit Farbe in Verbindung und man meint mit dem Wort "bunt" oft die Vereinigung mehrerer Farben auf engstem Raum. Jedoch vergessen viele das "Buntheit" in erster Linie die Farbsättigung beschreibt und das es sowohl bunte, als auch unbunte Farben gibt.
Ein Beispiel für eine unbunte Farbe wäre an dieser Stelle die Farbe Schwarz.
Gitarre:
Es ist ein Instrument, bestehend aus einem Hals, Kopf, dem Korpus und Saiten. Es wird hierbei untereschieden zwischen elektrischen und akustischen Gitarren, was aber im Folgenden nicht wirklich relevant ist.
In erster Linie dient die Gitarre der Erzeugung eines oder mehrerer Töne. Oft dient die Gitarre als Begleitinstrument, gerade auch zur Unterstüzung einer gewissen Lagerfeuerromantik(Rhytmusgitarre), jedoch gibt es auch Sologitarren, die Melodielinien spielen, die im großen und ganzen immer herrausragen aus dem Ganzen.
schlicht:
Schlicht ist in diesem Fall fast gänzlich gleichzusetzen mit "einfach" und bezeichnet das Gegenteil von einer gewissen Komplexität, also etwas, dass sich in wenigen Sätzen zusammenfassen und beschreiben lässt.
Etwas "schlichtes" wird oft als langweilig empfunden, weil das unerwartete, die Masse an Reizen und das unberechenbare Zusammenspiel dieser Reize fehlt.
Jedoch schließt Schlichtheit Schönheit nichts aus.
Schwarzheit:
"Schwarzheit" beschreibt die grundsätzlich unbunte Schwärze eines Gegenstandes.
Von einigen Menschen wird Schwarz nicht als Farbe gesehn, jedoch tut auch das hier nicht viel zur Sache.
Schwarz wird oft mit Trauer, Angst, Dunkelheit aber auch mit Individualität in Verbindung gesetzt und da gerade Trauer und Angst sehr ungreifbare Emotionen sind wird Schwarz oft als eine tiefe, und wie die Nacht fast undendliche Farbe gesehen.
Des Weiteren strahlt Schwarz eine gewissen Melancholie aus, welche jedoch nicht mit der Trauer ansich sondern eher mit einer gewissen tieferen, grundsätzlicheren Verunstimmung gleichzusetzen ist und dadurch eine gewisse Tiefgründigkeit interpretieren lässt.
Spielgefühl:
"Spielgefühl" beschreibt(im Bezug auf Instrumente) die Art und Weiße wie sich das jeweilige Instrument vom jeweiligen Musiker spielen lässt, man unterscheidet gutes und schlechtes Spielgefühl, was jedoch im Auge des Betrachters(oder eben Musikers) liegt.
Paarungsverhalten:
"Paarungsverhalten" ist ein zusammenfassender Begriff für die Gesamtheit der Partnerwahl( im Tierreich) und des darauf folgenden Geschlechtsaktes der allein dem Erhalt der Rasse dient.
Ich möchte hierbei vorallem auf die leidenschaftliche und nervenaufreibende Phase verweisen in der um die Gunst jeweiligen Angebeteten gekämpft wird.
Afrika:
Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde und hat einen sehr großen Anteil an den tropischen Regenwäldern.
Wildameise:
Wildameisen sind nicht tatsächlich existente, sehr große Verwandte zu der bekannten Waldameise. Sie sind sehr leidenschaftlich und tiefgründig in ihrer Persönlichkeit und haben einen großen Anteil an melancholischen Mitgliedern in ihrem Rudel(auf die Rudelbildung von Wildameisen möchte ich nun nicht näher eingehen)
Jedoch gibt es auch diejenigen unter ihnen, die ihrem Namen alle Ehre machen und durch eine wilde und ausgelassene Art überzeugen.
Und nun ist wohl auch klar ersichtlich in welcher Verbindung man das alles sehen kann. Denn genauso wie milde, bunte Gitarren in einem klaren Gegensatz zur schlichten Schwarzheit eines durchaus melancholisch jedoch deswegen nicht weniger leidenschaftlichen Spielgefühls stehen, stehn auch die verschiedenen Wildameisen in ihrer Persönlichkeit im klaren Gegensatz zueinander, was jedoch nicht heißt, dass sie sich nicht perfekt ergänzen und was auch nicht ausschließt, das eine Wildameise es schafft mehrere Persönlichkeiten in sich zu vereinigen...jedoch möchte ich auf die multiplen Persönlichkeiten von Wildameisen momentan noch nicht eingehn, da dieser Bereich noch nicht ausreichend erforscht ist.
Letztlich bleibt zu sagen, dass eine Gitarre, ob bunt oder unbunt..mild oder hart, schwarz oder weiß oder was auch immer, immer nur so gut sein kann wie der Musiker, der sie spielt und das alles, Farbe, Form, Musiker..etc. sich gegenseitig ergeänzen muss um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen..
(und...zufrieden??^^)
Dienstag, 8. April 2008
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