Nachdem ich vor ca. 2Jahren auf der Zeltstadt ein Seminar zum Thema "Die 5Sprachen der Liebe" besucht hab, hab ich es nun auch endlich mal gechafft mir das Buch zuzulegen und es zu lesen(d.h. ich bin gerade dabei es zu lesen)...auf Seite 110 oder so bin ich;)..
wenn mich Bücher interessieren, dann kann ich nunmal nich anders als sie direkt ganz durchzulesen^^
Hmm es is wirklich interessant zu sehn wieviel es ausmacht "wie" man liebt. Ich hab angefangen mir über die Menschen in meiner Umgebung Gedanken zu machen, also eben darüber welche Sprache der Liebe sie sprechen.
Man fängt an zu verstehen, was bestimmte Menschen einem sagen wollen durch irgendwelche Handlingen. Sie sagen nicht "hey du, ich hab dich gern" sondern zeigen es eben auf irgendeine andere Weiße.
Und es ist gut wenn man diese Sachen dann auch deuten kann.
Grad bin ich dabei son bissle rauszufinden welche Sprache/n ich sprech. Und es ist eindeutig leichter rauszufinden, welche ich nicht sprech^^..
Z.b. schenk ich gern mal was, allerdings nicht allzu oft und es ist mir auch nicht wichtig Geschenke zu bekommen. Vorallem müssen sie nichts kosten. Mal nen Brief oder ne Karte zu bekommen bedeutet mir doch schon einiges aber auch das brauch ich nicht unbedingt um mich wohl zu fühlen..glaub ich.
Oder auch die Sache mit der Hilfsbereitschaft. Zum einen ist Liebe ja nur dann Liebe, wenn es freiwillig passiert. Und sobald ich etwas nur tue weil ich muss könnte ichs auch gleich lassen..
naja, meine Mutter spricht glaub ich die Sprache der Hilfsbereitschaft und es fällt mir doch schwer sie zu sprechen. Ich versuch zwar durchaus zu helfen, aber ich fühl mich selten so richtig wohl in meiner Haut..weil ich auch garnicht verstehn kann, wie einem solche kleinigkeiten so viel bedeuten können. Naja, aber es ist eben nicht meine Sprache.
Und die anderen drei Sprachen..Lob und Anerkennung, Zärtlichkeiten und Zweisamkeit kann ich noch nicht so richtig in eine Rangordnung bringen.
Vielleicht lieg ich ja auch völlig falsch^^...ach alles nich so einfach...sich selbst zu verstehen...;)
Aber was mich z.b. sehr verletzt ist, wenn ich mit jemandem rede und dieser Jemand lässt sich ständig ablenken. Sobald ich das Gefühl hab er/sie hört mir nicht 100%ig zu mach ich dicht. Dann laber ich eben nur noch irgendeinen oberflächlichen scheiß. Und überhaupt mag ich es nicht in kleinen Gruppen sehr offen zu reden. Das mach ich dann doch lieber unter 4Augen. Und wenn sich jemand extra für mich zeit nimmt um mit mir zu reden, dann werd ich das demjenigen so schnell nich vergessen.
Bei Lob und anerkennung muss ich glaub ich den richtigen umgang noch lernen. Ich merk wie ich es immer noch oft nicht ernst nehme, wenn mich jemand lobt. Oder wie ich sofort anfang an das zu denken, was noch nicht "des Lobes wert" war.
Und Zärtlichkeiten sind ja sowieso so ein Ding. Ich bin nicht der Typ der jedem gleich um den Hals fällt, aber wenn ich jemandem erstmal wirklich vertraue..dann such ich schon auch den körperkontakt. Man hat mich in meinem Leben schon ein paar mal gefragt "ob ich eigentlich ein Problem mit Umarmunegn hab"..das fand ich damals schon sehr krass. Denn eigentlich tut es mir sehr gut umarmt zu werden und es verletzt mich, wenn jemand sich von mir distanziert...aber ich glaube auch dort hab ich den richtigen umgang noch nicht gelernt. Mir fehlt das Vertrauen in Menschen an dieser Stelle.
Man vergisst es schließlich nicht, wenn der Mensch den man lieb hat und einen sonst immer in den Arm nimmt einen plötzlich skrupellos schlägt, weil er sich mit Worten nicht mehr helfen kann....
aber was solls, an dieser Stelle darf ich Vergebung üben;)
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